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Erster Urlaubsstop - Whitsunday Islands

Was haben wir uns auf diesen Urlaub gefreut! Er versprach Sommer, Sonne, Strand, Meer und viel Erholung! Und er hat genau das gehalten, was wir uns davon versprochen haben. Zwei Wochen lang nur Sonnenschein, warme Luft und türkises Wasser. Auch wenn sich zwischendurch immer wieder ein kalter Wind, vor allem auf den Bootstouren, gemeldet hat, konnten die sommerlichen Temperaturen überwiegen.

Unsere Tour startete bei den Whitsunday Islands, wo wir sechs Tage verbrachten und einen der schönsten Strände der Welt geniessen konnten - Whitehaven Beach. Weitere zwei Tage verbrachten wir auf Magnetic Island - ein tropisches Inselchen bei Townsville und absoluter Geheimtipp. Hier befindet sich die dichteste Koalapopulation in Australien. Die letzten fünf Tage genossen wir in Port Douglas im hohen australischen Norden am Great Barrier Reef und einem der letzten tropischen Urwälder in Australien.

Da wir in diesen zwei Wochen sehr viel erlebt haben und nahezu 800 Bilder gemacht haben, werden wir unsere Reiseerlebnisse in die drei beschriebenen Etappen aufteilen und starten heute mit den traumhaften Whitsunday Islands. Die beiden anderen folgen in den nächsten beiden Wochen. Viel Spass beim Lesen und Miterleben!

Whitsunday Islands - ein Segelparadies mit dem schönsten Strand der Welt

Am Donnerstag, den 24. Juli 2008 war es endlich soweit. Unser Urlaub hat begonnen und führte uns nach Hamilton Island bzw. Airlie Beach im Nordosten von Australien. Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln, die zwischen dem Great Barrier Reef und dem Festland liegen. Sie sind vulkanischen Ursprungs und bildeten ein Gebirge, welches einmal zum Festland gehörte. Nach der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel an, so dass sie vom Festland getrennt wurden. James Cook segelte 1770 durch diese Inselgruppe am Pfingstsonntag oder Whitsunday!

Durch die geschützte Lage gehört die Inselgruppe zu den besten Segelrevieren der Welt und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Dass auch noch der schönste Strand der Welt hier zu finden ist, machte unseren Urlaubsstart nur noch attraktiver!

Segeln auf der Maxi Ragamuffin

Die Maxi Ragamuffin ist ein ehemaliges Rennsegelboot, welches mehrmals das berühmte Rennen Sydney-Hobart gewonnen hat. Der Skipper von damals fährt heute immer noch mit diesem Schiff, allerdings besteht die Crew aus Touristen wie uns. Wir hatten zwei
Eintagestouren mit diesem schönen Boot gebucht - eine zum Schnorcheln und Tauchen in der Blue Pearl Bay, Hayman Island und die andere natürlich zum Whitehaven Beach.

Natürlich durften wir selbst mitanpacken um die Segel zu setzen und wieder einzuholen. Es braucht sechs Leute an drei Kurbeln um das Hauptsegel zu setzen. Ganz zu schweigen von der Muskelkraft, die vorhanden sein muss. Doreen und ich durften gemeinsam an einer Kurbel arbeiten - ein hervorragender Beziehungstest: der Mann arbeitet und die Frau stellt nachher fest, dass es garnicht so anstrengend war! Meine hechelnde Zunge sagte alles! Immerhin bekam unser Boot bald eine sehr schöne Schräglage, denn der Wind war stark und das Boot hat sich merklich über diesen Umstand gefreut und sich auf die Seite gelegt. Eine schöne Belohnung für die harte Arbeit.

Tauchen in der Blue Pearl Bay

Die Blue Pearl Bay ist ein kleines Riff, welches sich direkt an der Küste von Hayman Island befindet (deshalb auch "Fringing Reef" genannt). Diese Insel besitzt das angeblich schönste und teuerste Hotelressort in der Inselgruppe und auch eines der schönsten Riffe ausserhalb des eigentlichen Great Barrier Reefs. Der Tauchgang war dann auch dementsprechend traumhaft, auch wenn die Sicht doch etwas getrübt war. Kurz vor unserer Ankunft hatte es nämlich in den Whitsundays heftig gestürmt und so war das Wasser noch sehr aufgewühlt. Viele bunte Fische und Korallen kreuzten den Weg sowie ein Maori Barsch, der sich sogar anfassen ließ. Doreen zog es lieber vor, am Strand zu verweilen, denn das Wasser war mit 21 Grad doch etwas kühl.

Whitehaven Beach

Wenn wir sagen, dass es der schönste Strand der Welt ist, dann ist das noch nicht mal übertrieben. Der Quarzgehalt dieses Strandes beträgt 99,7% und er gilt damit als der weißeste Strand der Welt. Zusammen mit dem türkisen Wasser und der tollen Lage in mitten eines Nationalparks ist dieser Strand einfach nur traumhaft. Er ist ausschließlich per Boot zu erreichen und erstreckt sich über eine Länge von 7 Kilometern. Keine Hotelburg trübt das Bild und der Ansturm von Menschen hält sich ebenfalls in Grenzen.

Der Sand dort ist so weich und fein, dass er unter den Füßen quietscht. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich und man läuft wie auf Watte. Wir genossen ein hervorragendes Lunch, gingen Baden und spazierten den langen, weissen Traumstrand entlang. Das hatten wir uns unter Urlaub genauso vorgestellt! Zum Glück konnten wir auf einer dritten Tour das alles nochmal geniessen und bekamen zudem noch eine wunderschönen Lookout über den Strand zu sehen! Ein absolutes Highlight!

Schnorcheln mit einem Manta Ray

Eine dritte Tour, die sich die "Must Sees" nannte, führte uns neben dem Whitehaven Beach zu einem weiteren Riff, wo wir nochmals schnorcheln gehen konnten. Hier hatten wir das unglaubliche Glück, einem der faszinierensten Tiere der Unterwasserwelt zu begegnen: einem Manta Ray! Er gehört zu den größten Rochen der Welt und unser Exemplar hatte eine Spannweite von ca. vier Metern. Langsam schweben sie durch das klare Wasser und sehen dabei aus, als ob sie fliegen würden. Zum Glück hatten wir Schnorchel im Mund sonst wäre uns viel Salzwasser in den vor Staunen geöffneten Mund geflossen. Er schwamm nur wenige Zentimeter an uns vorbei und es war einfach nur unbeschreiblich! Ein weiteres Highlight!

Airlie Beach

Airlie Beach ist das kleine Örtchen in dem wir in einem wunderschön gelegenen Bed & Breakfast gewohnt haben. Dieses lag etwas am Hang, so dass sich die fast ausschließlich von Backpackern belagerte Hauptstrasse in einiger Entfernung befand. Der Blick von unser Unterkunft war sehr schön und wir konnten uns sehr gut entspannen, wenn wir mal nichts unternommen haben. Ansonsten ist Airlie Beach leider kein Geheimtipp mehr. Locals haben uns erzählt, dass dieses Örtchen vor einigen Jahren von reichen Australiern "entdeckt" worden ist. Dementsprechend viel wird dort gebaut. Hoffentlich behält der Ort trotzdem seinen Charme!

Nächste Etappe - Magnetic Island

Nach sechs wunderschönen Tagen führte uns die nächste Station nach Magnetic Island. Ein kleines Inselchen in der nähe von Townsville. Zum Glück kaum touristisch und deswegen immer noch ein absoluter Geheimtipp. Dazu aber nächste Woche mehr.

Wir hoffen, dass euch dieser Beitrag mit den dazugehörigen Bildern gefallen hat. Fortsetzung folgt in der nächsten Woche. Viele Grüße an euch alle!

10.8.08 08:03

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